Fortbildung Berufsvereinigung für Zeitgenössische Tanzpädagogik: Wie Gehirn und Körper lernen

Januar 18th, 2013 | Posted by Eva-Maria in Tanzmedizin - (Kommentare deaktiviert für Fortbildung Berufsvereinigung für Zeitgenössische Tanzpädagogik: Wie Gehirn und Körper lernen)

Warum muss ein Kind rückwärts gehen können, damit es Minus-Rechnen kann?

Termin: Sa, 26.01.2013, 12:00-17:00 Uhr (inkl. Mittagspause)
Anmeldeschluss: So, 20.01.2013

Leitung: Mag. Nina Minimayr
Ort:salon emmer, Ungargasse 3, 1030 Wien
Anmeldung: office@tanzpaedagogik.at oder +43 650 4343773
Kosten:Mitglieder der Berufsvereinigung (auch der Rhythmik), Studenten und tamed-Mitglieder: € 50.-
Gäste: € 70.-
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Was der Mensch am besten kann – ist Lernen.Lernen betrifft den ganzen Menschen und Bewegung spielt dabei eine essentielle Rolle. Was passiert beim Lernen im Gehirn und welchen Beitrag leistet der Körper dabei? Intelligenz ist eine Ganzkörperangelegenheit. Bewegung und Wahrnehmung sind im Gehirn auf ein gemeinsames Format zurückzuführen und Emotionen sind aus Lernprozessen nicht wegzudenken. Mehrdimensionales Lernen mit allen Sinnen entspricht der Vernetzung des Gehirns und eigenständiges Handeln fördert kreative Fähigkeiten. Darüber hinaus verbessert Bewegung Einspeicherungsprozesse und beeinflusst das Selbstvertrauen maßgeblich positiv. Bewegung ist die Grundlage für gelingende Lernprozesse, wie sie später eigentlich selbstverständlich angenommen werden. Daraus ergibt sich natürlich die Frage, inwiefern
wir unseren Teil zu einem positiveren Ergebnis der Pisa-Studie beitragen können?In diesem Seminar werden die Hintergründe und Eigenschaften dieser Theorie analysiert und mit praktischen Elementen abgerundet, denn: Lernen ist Bewegung. Und umgekehrt.

weitere Infos auf http://www.tanzpaedagogik.at

brut: Doris Uhlich – Come Back

Januar 16th, 2013 | Posted by Eva-Maria in Tanz - (Kommentare deaktiviert für brut: Doris Uhlich – Come Back)

In Come Back kommen fünf ehemalige BalletttänzerInnen Jahre nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn zurück auf die Bühne. Gemeinsam mit der Choregrafin Doris Uhlich haben sie ein Jahr lang futuristische Archäologie betrieben. Ausgehend von den verinnerlichten Spuren der Hierarchie und der strikten Körpertechnik, die einmal ihre zweite Natur war, ging es dabei nicht um nostalgische Rückschau oder persönliche Versäumnisse, sondern um riskante Ausblicke: Welche Kraft steckt hier und jetzt in diesen ´disziplinierten´, mit der Zeit transformierten Körpern? Während die Generation 68 die Gesellschaft veränderte, haben sie an der Stange trainiert. Als Pensionäre begründen sie nun radikal und selbstironisch ihre eigene revolutionäre Bewegung.

Come Back ist kein Stück über das Ballett. Obwohl körperlich anwesend, wird es als Tanzsystem zweitrangig, dafür umso zentraler als Tanzsystem, das nicht anders als Uhlichs performative Arbeitsweise seine eigene Politik der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten verfolgt. Was im choreografischen Spiel der Systeme hervortritt, sind politische brisante Gedächtniskörper, die die Bedingungen ihres Handelns mit Wucht verrücken und erschüttern.

comeback/to come back [ˈkʌmˌbæk]: die Rückkehr zu einer früheren Position oder einem Status. Wieder in Mode kommen. Eine schnelle Erwiederung oder scharfe Entgegnung. Kontern. Eine Rückantwort nach Ablauf einer Bedenkzeit. Das Wiedererinnern von etwas Vergessenem. Wieder ins Gedächtnis treten.

16., 18., 19., 22., 24., 25. & 26.01.2013, 20:00 Uhr /  brut Wien

Choreografie: Doris Uhlich
Dramaturgische Zusammenarbeit: Constanze Schellow
Raumkonzeption: Alexander Schellow
Mit: Marialuise Jaska, Susanne Kirnbauer, Percy Kofranek, Renate Loucky, Violetta Springnagel-Storch

Licht: Monika Gruber
Ton: Gerald Pappenberger
Produktion: Christine Sbaschnigg | insert (Theaterverein)
Künstlerische Beratung: Yoshie Maruoka

www.dorisuhlich.at
www.brut-wien.at

tanz.labor.labyrinth: Falling up

Januar 14th, 2013 | Posted by Eva-Maria in Tanz - (Kommentare deaktiviert für tanz.labor.labyrinth: Falling up)

Ein neues Stück von und mit Studierenden des Studienganges Zeitgenössische Tanzpädagogik:

tanz.labor.labyrinth präsentiert sein erstes abendfüllendes Tanzstück!

Falling up
Die Sehnsucht nach der Wahrheit. Die Vielfalt der Schöpfung, aber auch die Gewissheit des Todes, das Rad des Lebens, wo dauerhaft Neues entsteht und Altes vergeht.
Tausende Gesichter der Wahrheit.

14. und 15. Januar 2013 jeweils 20:00 Uhr

Palais Kabelwerk/Studio
tickets@palaiskabelwerk.at oder 01/80 20 650

http://palaiskabelwerk.at/

tamed: Vortrag am 2. Tag der Tanzmedizin in Wien

Januar 10th, 2013 | Posted by Eva-Maria in Ernährung | Tanzmedizin - (Kommentare deaktiviert für tamed: Vortrag am 2. Tag der Tanzmedizin in Wien)

Auch am 2. Tag der Tanzmedizin halte ich wieder einen Vortrag – diesmal präsentiere und erläutere ich die Ergebnisse meiner 2010 durchgeführten Umfrage:

2. Tag der Tanzmedizin am 12.1.2013, 12:00-21:00 Uhr

Erläuterung und Präsentation der Ergebnisse der schriftlichen Umfrage zum „Ernährungsverhalten von Tänzern“, die 2010 im Rahmen des ImPulsTanz-Festivals Wien gestartet wurde (Umfragedauer: 17.7.2010 bis 31.12.2010)

Teilgenommen haben 243 Personen (222 Frauen, 20 Männer, 1 keine Antwort), darunter 81 professionelle Tänzer, 117 Tanzstudenten und 45 Laien hauptsächlich aus den Sparten Zeitgenössischer Tanz und Ballett.

In der Präsentation werden u.a. folgende Punkte dargestellt:

• Trainingsausmaß
• Häufigkeit und Regelmäßigkeit der Mahlzeiten
• was wird gegessen? (Gemüse-, Obst-, Fleischkonsum, Kochverhalten, Fastfood-Verzehr)
• was und wie viel wird getrunken?
• Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln
• Diäten
• Essstörungen

Alle Infos zum Programm und zur Anmeldung: http://www.tamed.de/netzwerk/oesterreich/tag-der-tanzmedizin.html

Kursstart im Jänner: Zeitgenössisches Ballett und Zeitgenössischer Tanz für Erwachsene

Dezember 22nd, 2012 | Posted by Eva-Maria in Kurse/Workshops - (Kommentare deaktiviert für Kursstart im Jänner: Zeitgenössisches Ballett und Zeitgenössischer Tanz für Erwachsene)

In der Woche ab 7.1.2013 gibt es wieder die Möglichkeit in meine laufenden Kurse im salon emmer einzusteigen:

Zeitgenössisches Ballett

Zeitgenössischer Tanz

Nur mit persönlicher Anmeldung unter mail@evamaria-kraft.at oder + 43 650 4343773!

Neues Solo „e.m.“ am 18. & 21.12.2012 / fifoo.program – performing arts project

Dezember 14th, 2012 | Posted by Eva-Maria in Tanz - (Kommentare deaktiviert für Neues Solo „e.m.“ am 18. & 21.12.2012 / fifoo.program – performing arts project)

Ich möchte euch zu meinem neuen Solo e.m. recht herzlich einladen, das ich am 18. & 21.12.2012 um 19:30 Uhr im Palais Kabelwerk zeige.

Das Stück findet im Rahmen von fifoo.program das Erste (18.-21.12.2012) statt, in dem auch die Gruppe Mars Bambis (“Usher_The_revenge_of_Madeline”), Georg Blaschke (“Figure 5”) und ein Duo aus Japan (“Hetero” von Teita Iwabuchi und Kaori Seki) auftritt. Mehr Infos zum Festival im Anhang und unter http://fifooprogram.blogspot.co.at/

Im Rahmen des Festivals findet auch ein Workshop des japanischen Künstler-Duos im salon emmer statt: http://fifooprogram.blogspot.co.at/p/blog-page_11.html (begrenzte Teilnehmerzahl!)

Karten-Reservierung:
Tel: 01/8020650 oder tickets@palaiskabelwerk.at / www.palaiskabelwerk.at

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e.m.

e.m. zeigt den persönlichen Status quo der Beschäftigung mit der Veränderung und Verdichtung der eigenen Wahrnehmung und Körperlichkeit und deren Umsetzung in Bewegung.

Die konsequenterweise stattfindende Weiterentwicklung und Differenzierung der persönlichen Bewegungssprache mündet in Themen wie De- und Rekonstruktion, Präsenz als körperlichen Zustand, Erinnerung von Bewegung (Wiederholung) vs. neues Erleben von Erinnerung (Reflexion) vs. Bewegung ohne Erinnerung (Echtzeit-Komposition). Die Wahrnehmung der Bewegungssprache als Kommunikationsmittel führt in e.m. zur Auseinandersetzung mit dem Zutritt zum eigenen und fremden Körper und der Bewegung im/am/vom/zum Körper.

 

e.m.

einen Raum
einen Körper
den eigenen
einen fremden
betreten

Bewegungs-Erinnerungen
reflektieren
im Moment kreieren

in
am
vom
zum
Körper

Konzept, Choreografie, Tanz: Eva-Maria Kraft

tamed: 2. Tag der Tanzmedizin 2013

Dezember 14th, 2012 | Posted by Eva-Maria in Ernährung | Tanzmedizin - (Kommentare deaktiviert für tamed: 2. Tag der Tanzmedizin 2013)

Auch 2013 gibt es wieder einen tanzmedizinischen Event in Wien, bei dem ich über meine Umfrage zum Ernährungsverhalten von Tänzern referiere:

Samstag, 12.01.2013, 12:00-21:00 Uhr
Tanzsportklub Juventus, Taborstraße 69, 1020 Wien

Für Tänzer, Trainer, Tanzpädagogen aller Sparten, Eltern und Interessierte!

“Dance to your healthy maximum II – GESUNDHEIT und LEISTUNG im Tanz”

11:00 Check-In
12:00 Beginn

Lectures:
o „Verletzungsmechanismen, Behandlung und Prävention von Sprunggelenksverletzungen im Tanz“ (Priv. Doz. Dr. Thomas Nau)

o „Möglichkeiten und Grenzen der Leistungsdiagnostik im Tanz(sport)“ (Dr. Thomas Quinton)

o „Podologie von Kopf bis Fuß: Wie funktioniert sie? Was kann sie?“ (Peter Schleifer)

o „Ernährungsverhalten von Tänzern: Ergebnisse und Erläuterungen zur Befragung von 243 Tänzern” (Eva-Maria Kraft, BA)

Workshops:
o „Elastische Tapes – wie helfe ich mir selbst?“ (Markus Martin)
o „Mentales Training im Tanz(sport)“ (Mag. Kerstin Gmoser-Danzer)
o „Ballet, breath and pelvic floor – a successful threesome“ (E*) (Judith-Elisa Kaufmann)
o „Verletzungspräventive Lösungsstrategien im klassischen Ballett“ (Bettina Schäfer)
o „Ready to dance? – mit gezieltem Aufwärmen zu tänzerischen Höchstleistungen!“ (Anita Kiselka, MSc)
o „Gyrotonic and Gyrokinesis for dancers: What is the difference?“ (E*) (Leslie Domittner-Cardona)
o „Breakdance – eine Herausforderung für die Tanzmedizin?“ (Dr. Sabine Heitzeneder)
o „LnB Motion – Die Gesundheitsbewegungslehre nach Liebscher-Bracht“ (Stefan Lichtenstrasser)

21:00 Ende der Veranstaltung, anschließend tamed-Come-together-Party

(E*) = Workshop in englischer Sprache

Programm online: http://www.tamed.de/netzwerk/oesterreich/tag-der-tanzmedizin/programm.html

Preise und Anmeldung: http://www.tamed.de/netzwerk/oesterreich/tag-der-tanzmedizin/preise-und-anmeldung.html
(Frühbucher bis 16.12.2012!)

http://oesterreich.tamed.de

Ausschreibung: TanzTag.13 Residency

Dezember 5th, 2012 | Posted by Eva-Maria in Tanz - (Kommentare deaktiviert für Ausschreibung: TanzTag.13 Residency)

5 JAHRE TANZTAG in WIEN!

Residency

tanz.coop – bietet TänzerInnen und ChoreografInnen eine Residency um eigene zeitgenössische Tanzstücke und Performances zu erarbeiten und präsentieren, sich zu vernetzen und Ideen auszutauschen.

Am 29. April 2013 lädt tanz.coop zum TanzTag.13 Festival in Wien und stellt sich zum fünften Mal der Aufgabe, einen neuen Raum für den Tanz zu schaffen.

Bewerbung der Stücke für die TanzTag – Residency, welche folgendes beinhalten soll:

•Konzeptbeschreibung (eine A4 Seite)
•bis maximal 15 Minuten Stückdauer
Lebenslauf mit Foto
•Fotos und DVDs des bisheriger Arbeiten

Das Angebot:
Proberäumlichkeiten
Technische Grundausstattung
Abend tanz.cooperation

Bewerbungen: Per Post an
tanz.coop Office
Dittesgasse 2/8, 1180 Wien

Einsendeschluss: 10. Januar 2013

Nähere Infos zum TanzTag: office@tanzcoop.com

http://www.tanzcoop.com/

Age Company: Achtung Deadline

Dezember 4th, 2012 | Posted by Eva-Maria in Tanz - (Kommentare deaktiviert für Age Company: Achtung Deadline)

zeitgenössische Tanz Performance der AGE COMPANY

anhalten, vorwärts gehen, beschleunigen, rennen, schleichen, verzögern, warten,
wie viel zeit bleibt mir noch, welches stück vom leben möchte ich noch auskosten bevor….

Alle reden im EU Jahr vom aktiven Altern
WIR TUN ES

5. & 6.12.2012, 20:00 Uhr / Palais Kabelwerk

http://www.agecompany.at/
http://www.palaiskabelwerk.at/

Georg Blaschke: On the Platform With my Father & Michael Turinsky: heteronomous male

November 25th, 2012 | Posted by Eva-Maria in Tanz - (Kommentare deaktiviert für Georg Blaschke: On the Platform With my Father & Michael Turinsky: heteronomous male)

On the Platform With My Father

eine Performance von und mit Georg Blaschke / Wienpremiere

Diese persönliche Arbeit versucht aus der Kindheit erinnerte und vergessene Bewegungsmuster sowie Körperbeziehungen zum eigenen Vater zu rekonstruieren. Körperliche Artikulationen und deren Aussparung setzen diese Bestandsaufnahme in aktuelle räumliche Bezüge. Ausgangsmaterialien sind aufgefundene Super 8mm Stummfilmmaterialien und besonders die Musik dieser Ära. Die Raumkünstlerin Stephanie Rauch schafft für die Performance einen das Biografische abstrahierenden, installativen Ort.
Die choreographische Struktur folgt einem Prinzip der Schichtung und Umschichtung von Material und Körper in einem umordbaren Raum.

http://www.georgblaschke.com

heteronomous male

eine performance von und mit Michael Turinsky

Was mag es, vor allem in kinästhetischer Hinsicht, bedeuten, ein Mann zu sein und zugleich fremdbestimmt durch Abwesendes? Spielerisch changierend zwischen der Eigengesetzlichkeit des behinderten Körpers einerseit und der Gesetzeskraft von Choreographie und Sozietät andererseits, schwankend zwischen Eros und Hilflosigkeit, zwischen der Position des Kindes und der des erwachsenen Mannes, oszillierend zwischen Ernst und Ironie, zwischen Sinnlichkeit und Intelektualität, erkundet heteronomous male die grundlegenden identitätsbestimmenden Achsen desjenigen Feldes, auf dem ich mich als behinderter Mann und Tänzer bewege.

het•er•on•o•mous
adj.
1. Subject to external or foreign laws or domination; not autonomous
2. Biology Differing in development or manner of spezification, as the dissimilar segments of certain arthropods.


Sa, 1.12. & So, 2.12.2012, 20:00 Uhr / Palais Kabelwerk

http://palaiskabelwerk.at